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Not bankrupt enough to stop the fur-trade – Days of Action gegen Pelzhandel bei ESCADA


Im Rahmen der internationalen Days of Actions gegen den Pelzhandel der ESCADA AG kam es zu vielfältigen Protesten gegen das deutsche Luxusmodeunternehmen. Tierbefreier_innen beteiligten sich nicht nur in Deutschland, wie in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt mit Aktionen, sondern auch in Italien und den USA. Die Escada-Campaign berichtet auch von Telefon- und E-Mail-Protesten, Kunstblut- und Häutungsperformances und Plakatieraktionen und spricht von einem “vielversprechenden Start in die mittlerweile dritte Herbstsaison der Escada-Campaign”. Hier eine Zusammenfassung der Aktionen vom 24. bis 27. September:

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Escadas Aktionärsversammlung ruft Pelzgegner auf den Plan


Interview mit einer Aktivistin

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Seit Herbst 2007 protestieren Tierbefreier_innen gegen den Pelzhandel der Escada AG. Am 28. April 2009 lud das Unternehmen Aktionäre und Pressevertreter_innen zur alljährlichen Jahreshauptversammlung ins Münchner Sheraton Hotel. Im vergangenen Jahr kam es während der Veranstaltung zu Aktionen von Pelzgegner_innen und auch dieses Jahr sollten der Unternehmensführung unangenehme Momente nicht erspart bleiben. Der neue Vorstandsvorsitzende Bruno Sälzer sah sich gezwungen seine Rede kurzzeitig zu unterbrechen und musste später Fragen zur Verwendung von Echtfellprodukten über sich ergehen lassen. Mit dabei war auch Friederike*, die auf der Aktionärsversammlung eine Rede über die Escada-Campaign hielt. Für das Magazin Tierbefreiung sprach Konrad Eckstein mit ihr über die Proteste vor Ort, die Reaktionen des Managements und die wirtschaftliche Krise des Luxusmodeunternehmens. Hier eine Vorabveröffentlichung des Artikels:

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Proteste gegen Pelzhandel bei ESCADA-Aktionärsversammlung


Die Aktionärskonferenz der ESCADA AG am 17.04. im Münchner Hotel Sheraton wurde zu einer Generalabrechnung der Kleinaktionäre mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat des seit Monaten angeschlagenen Unternehmens. Aber auch die AktivistInnen der Escada-Campaign nutzten das hohe öffentliche Interesse, um mit vielfältigen Aktionen das Ende des Pelzhandels von ESCADA zu fordern. Eine Rede des Vorstandes musste nach Störaktionen unterbochen werden, AkivistInnen sprachen vor den versammelten AktionärInnen über Pelz und außerhalb der Hotelräume kam es zu krafvollen Protesten. Ein Bericht der Escada-Campaign:

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Das deutsche Luxusmodeunternehmen ESCADA hatte am 17. April zu seiner ordentlichen Jahreshauptversammlung geladen. Eingeladen waren alle Aktionäre, von Großaktionären, wie Banken und Investmentgesellschaften bis hin zu KleinaktionärInnen. Wer eine Aktie vorweisen konnte, kam rein ins noble Münchner Sheraton Hotel. Anscheinend nutzten auch zahlreiche AktivistInnen der Escada-Campaign die Möglichkeit sich so Zutritt zur feinen Gesellschaft zu verschaffen. Denn bereits zu Beginn der Versammlung musste eine Rede von Jean-Marc Loubier (Vorstandsvorsitzender) und Markus Schürzholz (Finanzvorstand) zahlreiche Minuten unterbrochen werden, da es zu Störaktionen von PelzgegnerInnen kam. Diese stiegen während der Rede kurzerhand auf die aneinandergereihten Stühle, entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Stoppt den Pelzhandel bei Escada“ und riefen lautstark Parolen wie „Der Pelzhandel gehört – Abgeschafft“. Das Sicherheitspersonal, das gerade noch damit beschäftigt war, andere AktivistInnen wegen des Verteilens von Flugblättern aus dem Raum „zu begleiten“, beendete schließlich die Aktion. Die Rede, bzw. die Störaktion wurde zu diesem Zeitpunkt live im Internet übertragen! Im Anschluss an die doch noch beendeten Reden von Loubier und Schürholz, ergriff der Vorsitzende des Aufsichtsrats Claus Mingers das Wort, um zu verkünden, dass es bis auf weiteres kein Ende des Pelzhandel geben werde, weil ja alle Tiere artgerecht auf kontrollierten Zuchtfarmen gehalten würden Dies so Mingers: „sei in einem Treffen des Vorstand und des Aufsichtsrates entschieden wurden.”

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