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Corona-Krise: Tötungen von Zehntausenden Nerzen auf Pelzfarmen in Spanien und den Niederlanden


Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in einer spanischen Zuchtfarm für Nerze haben die Behörden die Tötung von fast 93.000 Tieren angeordnet. Sieben Mitarbeiter des Betriebs in Puebla de Valverde waren vor knapp zwei Monaten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere Tests ergaben, dass sich 87 Prozent der Nerze mit dem Coronavirus infiziert hatten. Daraufhin beschloss die Regionalregierung, alle Tiere zu töten, um eine mögliche Übertragung des Erregers auf Menschen zu verhindern.

 

Auch in den Niederlanden waren Anfang Juli nach Corona-Ausbrüchen in 20 Zuchtbetrieben Zehntausende Nerze getötet worden, nachdem mindestens zwei Arbeiter sich hier mit dem Coronavirus ansteckten.

 

Das niederländische Parlament kündigte an alle 128 verbleibenden Nerzfarmen bereits zum Jahresende endgültig schließen zu wollen. Ursprünglich sollte die Nerzzucht erst ab 2024 verboten werden.

 

Quelle und weitere Informationen:

Stuttgarter Zeitung: Zehntausende Nerze werden wegen Corona getötet.



Stellungnahme zur Corona-Krise: Die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur beenden!


Die Offensive gegen die Pelzindustrie unterstützt einen Forderungskatalog von über 20 Gruppen und Initativen der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung. Wir sagen klar und deutlich: Die Ursachen der Corona-Krise bekämpfen – deren Folgen solidarisch begegnen – den gesellschaftlichen Umbau vorantreiben – Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur beenden!

Forderungskatalog vom Bündnis für gesellschaftliche Tierbefreiung zu Maßnahmen während und nach der Corona-Krise