December 16th, 2008
In Österreich haben sich heute morgen AktivistInnen der Basisgruppe Tierrechte an eine Kleider Bauer Filiale in Wien gekettet, um gegen die Ausbeutung der Tiere durch die Pelzindustrie und die Repression gegen die 10 Aktivist_innen, die vom §278-Verfahren bedroht sind. Hier eine Aussendung (Pressemitteilung) der Basisgruppe Tierrechte (BaT):
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Heute um 14:30 ketteten sich zwei Aktivistinnen der Basisgruppe Tierrechte (BaT) aus Protest gegen den Pelzverkauf und die Hausdurchsuchungs- und Verhaftungswelle vom 21. Mai 2008 an einem der Tore im Eingangsbereich einer Filiale des pelzverkaufenden Bekleideunternehmens KLEIDER BAUER in der Wiener Mariahilferstraße fest.
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Diese Aktion richtete sich zum einen gegen den Pelzverkauf bei der KLEIDER BAUER- Gruppe zu der auch HÄMMERLE gehört. Seit Oktober 2006 gibt es eine österreichweite Kampagne, um den Pelzhandel bei KLEIDER BAUER zu stoppen. Millionen Tiere werden jährlich in Drahtgitterkäfigen gezüchtet und durch Strom, Gas oder Genickbruch umgebracht, nur um ihren Pelz zur Ware zu machen. “Die Pelzindustrie setzt aufgrund massiver Umsatzverluste darauf, Pelz z.B. als Besatz oder Kragen verbrämt in Kaufhäusern anzubieten, wie zum Beispiel auch bei Kleider Bauer“, so Melanie Frühling, Pressesprecherin der BaT. …
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September 2nd, 2008
Nach über drei Monaten Untersuchungshaft hat die Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien am 02. September angewiesen, die Enthaftung der kriminalisierten Tierrechtler_innen zu beantragen. Die neun, noch inhaftierten TierrechtlerInnen wurden daraufhin umgehend aus der Haft entlassen. Hintergrund der Inhaftierung ist der Versuch der Ermittlungsbehörden die aktive österreichische Tierrechts- und Tierschutzbewegung zu kriminalisieren. Die Welle der Repression wurde mit der angeblichen Bildung einer sog. Kriminellen Organisation durch die zehn inhaftierten Aktivist_innen und weiterer Tierrechtler_innen begründet. Konkrete Beweise blieben die Ermittlungsbehörden den Angeklagten bis heute schuldig. Das Strafverfahren gegen sie wird auch nach der Enthaftung fortgesetzt.
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Weitere Informationen:
www.antirep2008.lnxnt.org/
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May 24th, 2008
Am 21.5.2008 um ca. 7 Uhr morgens stürmten Wega Beamte insgesamt 23 Wohnungen, Häuser und Büros in Wien, Graz und Tirol. Teilweise schliefen die Betroffenen noch und wurden vom Lärm der eingetretenen Türen geweckt oder sahen sich unvermittelt Wega Beamten mit gezückten Waffen gegenüber. Während der Hausdurchsuchungen mussten sie mit Handschellen versehen an der Wand stehen. Computer, Handys, Kleider, Flugblätter und zahlreiche andere Gegenstände wurden von der Polizei beschlagnahmt. Gegen 10 Aktivist_innen liegen Haftbefehle vor; der konkrete Tatvorwurf lautet “Bildung einer kriminellen Organisation” gemäß § 278a StGB. Wegen angeblicher Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr sitzen die Betroffenen nun in Untersuchungsghaft. Sie wurden gestern, also zwei Tagen nach der Verhaftung, erstmals einem Haftrichter vorgeführt; ihre Anwälte durften sie bisher noch nicht treffen.
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Die betroffenen Aktivist_innen sind größtenteils schon lange in der Tierrechtsszene aktiv und beteiligten sich an den letzten zwei Jahren an der Kampagne gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer. Wie die Ogpi regelmässig berichtete war diese Kampagne von Anfang an stark von Repression betroffen; es gab zahlreiche Versuche von Seiten der Behörden die Kundgebungen vor Kleider Bauer Filialen zu unterbinden und die Aktivist_innen mundtot zu machen. Die jüngsten Ereignisse sind lediglich der vorläufige Höhepunkt der Repression; durch die völlig willkürliche Konstruktion einer kriminellen Organisation wird die Unschuldsvermutung außer Kraft gesetzt.
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In den letzten Tagen fanden bereits zahlreiche Solidaritätsaktionen unter anderem in Graz, Wien, Berlin, Hamburg und Stockholm statt. Am Sonntag den 25.5. um 14:30 ist eine Soli-Kundgebung vor dem Landgericht Wiener Neustadt geplant (Treffpunkt für eine gemeinsame Anfahrt aus Wien: 13:30 große Halle Südbahnhof). Kommt zahlreich und zeigt eure Solidarität mit den Betroffenen!
Wir lassen uns nicht einschüchtern ? sowohl die Solidaritätsaktionen als auch die Kleider Bauer Kampagne werden fortgesetzt bis die Aktivist_innen von allen Tatvorwürfen freigesprochen wurden und alle Kleider Bauer Filialen pelzfrei sind.
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Weitere Informationen:
Indymedia-Artikel: hier
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April 23rd, 2008
In Graz/Österreich wurde unlängst ein Mensch vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) vorgeladen. Gegen ihn werde ermittelt, da vermutet wird, er stehe in Verbindung mit einer Aktion gegen die Kleider Bauer-Gruppe, die etwa eineinhalb Jahre zurückliegt. Er sei ins Netz der ErmittlerInnen gegangen, da, nach Angaben der StaatschützerInnen, sein Mobiltelefon geortet worden sei und ein Zusammenhang mit der Tat hergestellt werden könne. Im Zuge des vierstündigen Verhörs wurde dem Betroffenen auch DNA abgenommen “um seine Unschuld zu beweisen”.
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Formlosen Vorladungen des LVT muss nicht Folge geleistet werden! Wer auch immer davon betroffen ist, sollte auf alle Fälle rechtliche Unterstützung einholen und die OGPI informieren! Auch gezielte Repression wird die Proteste gegen den Pelzhandel der Kleider Bauer-Gruppe nicht schwächen, auch Kleider Bauer wird pelzfrei werden!
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December 10th, 2007
Unzumutbare Auflagen gegen Demonstrationen in Berlin und Hamburg
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Die ESCADA-CAmpaign ist eine globale Kampagne von Tierrechtler_innen und Tierbefreier_innen zur Beendigung des Pelzhandels des Luxusmodekonzerns Escada und deren Tochterunternehmen (apriori, BiBA, cavita, Laurèl). Zwei Monate nach dem Kampagnenstart und über 100 gelaufenen Aktionen berichten Tierrechtsgruppen nun über zunehmende Repression. In Berlin dürfen bereits angemeldete Demonstrationen nicht mehr direkt vor den Filialen stattfinden, sondern müssen 50 Meter Abstand halten, in Hamburg sind es gar 100 Meter. Die Aktivist_innen wollen diese Einschränkung ihrer Rechte aber nicht unwidersprochen hinnehmen.
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Wie Aktivist_innen von Berliner und Hamburger Tierrechtsgruppen der Offensive mitgeteilt haben, wurden gegen Kundgebungen, die sich gegen den Pelzhandel der Escada Gruppe richten, unzumutbare Auflagen durch die Versammlungsbehörden der jeweiligen Städte erlassen. In Hamburg dürfen die Demonstrierenden nicht mehr direkt vor der Escada Filiale, sondern nur noch mehr als 100 Meter entfernt eine Kundgebung abhalten. Begründet wurde diese Auflage mit einer vermeintlichen Einschränkung der Eigentums- und Gewerbefreiheiten der Escada AG. Die Hamburger Tierrechtsgruppe demonstrierte daraufhin vorerst nicht mehr vor Escada, sondern vor einer BiBA-Filiale ebenfalls in der Hamburger Innenstadt (BiBA gehört zur Escada-Gruppe).
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Auch in Berlin darf nicht mehr unmittelbar vor der Escada Filiale demonstriert werden. Ein Kammergericht entschied, dass die bereits angemeldeten Kundgebung einen Abstand von 50 Meter zu Escada einhalten müssen. Grundlage der Entscheidung ist eine einstweilige Verfügung unter abenteuerlichen Begründungen, die Escada gegen die Demonstrationsanmelderin erwirkt hat. Ermöglicht wurde diese Verfügung erst durch die Weitergabe von Personendaten durch die Versammlungsbehörde an Escada.
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Ebenso wie in Hamburg werden rechtliche Schritte geprüft. Ein Berliner Tierrechtsaktivist drückt sich diesbezüglich in einem Bericht an die Offensive deutlich aus: „Diese Auflagen kommen fast einem Demonstrationsverbot gleich, da uns gegen Androhung von Geld- und Ersatzzwangshaft untersagt wurde, in Sichtweite zu Escada zu demonstrieren. Wir werden uns aber gegen diese neuerlichen Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit zur Wehr setzen und versuchen uns keinesfalls davon abbringen zu lassen, unser berechtigtes Anliegen auch in unmittelbarer Nähe zu Escada zu thematisieren.“
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Die Offensive gegen die Pelzindustrie zeigt sich solidarisch mit den von Repression betroffenen Tierbefreier_innen in Berlin und Hamburg und bittet alle Gruppen, die sich mit ähnlichen Maßnahmen konfrontiert sehen, sich umgehend bei der Offensive zu melden. Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass sich Escada von der Kampagne gegen den Pelzhandel des Konzerns unter Druck gesetzt fühlt. In den vergangen Wochen fanden weit mehr als 100 Aktionen in 10 Ländern u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, Israel und Großbritannien statt.
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Weitere Informationen zur Kampagne:
www.antifur-campaign.org
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October 13th, 2007
:: 13.10.2007 ::
Repression gegen neue globale Anti-Pelz-Kampagne
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Bereits vor dem Start der globalen Anti-Pelzkampagne gegen den Modekonzern Escada gibt es Versuche, die anstehenden Proteste im Keim zu ersticken. Mittlerweile wurde AVOCADO LAW, eine Anwaltskanzlei aus Köln/Deutschland, damit beauftragt, mit rechtlichen Schritten die Kritik an der Beteiligung am Handel mit Echtpelzen durch die Escada AG zum Verstummen zu bringen.
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Die Kanzlei Avocado blickt auf eine jahrelange Geschichte zurück, in der sie durch ihre Spezialisierung auf Tierrechtsaktivismus immer wieder namhafte Tierausbeutungsunternehmen, wie Bayer, Chiron, Sanofi-Aventis oder den Tierversuchskonzern Covance gegen AktivistInnen vertreten hat. Vor Jahren schon hat Avocado Covance in Deutschland darin unterstützt, mittels einer Vielzahl von Einstweiligen Verfügungen und damit entstandenen hohen Kosten Proteste zu unterbinden und damit kritische Meinungen zu neutralisieren. Avocado versucht nun wieder mit Einstweiligen Verfügungen gegen die bevorstehende Antipelzkampagne vorzugehen. Aus den Erfahrungen mit Avocado der Vergangenheit werden sich die Einstweiligen Verfügungen bzw. Unterlassungsaufforderungen auch gegen den Aufruf zu einer Kampagne, welche vermeintlich nicht durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sei, richten. Aus diesem Grund hat sich die Offensive gegen die Pelzindustrie dazu entschlossen zwar nicht mehr zu einer Anti-Pelz-Kampagne gegen die ESCADA-Gruppe aufzurufen, sich an dieser aber weiterhin zu beteiligen.
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Falls Aktivisten von Einstweiligen Verfügungen und anderweitiger Repression betroffen sind, bitten wir diese sich bei der Offensive gegen die Pelzindustrie zu melden, wir werden sie selbstverständlich unterstützen.
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Die Einschüchterungsversuche von Avocado und Escada sind nur ein weiterer Beweis, wie effektiv die auf ein Unternehmen konzentrierte Kampagnenführung mit dem Fernziel der Abschaffung des Pelzhandels ist. Immerhin ist sie dafür verantwortlich, dass namhafte Unternehmen wie Peek & Cloppenburg und Zara seit einiger Zeit pelzfrei sind. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und weiterhin gegen die systematische Gewalt gegen sog. Pelztiere protestieren!
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Weitere Informationen zur Kampagne:
www.antifur-campaign.org
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December 15th, 2006
:: 15.12.2006 ::
Schikanen gegen Tierrechts-AktivistInnen in Wien:
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Nachdem von ALF-AktivistInnen am 01. Dezember 2006 bei einer Wiener KLEIDER BAUER Filiale Scheiben beschädigt wurden, sind AktivistInnen verschiedener Gruppen Ziel von Repression. Praktisch jede einzelne Protestkundgebung vor Wiener KLEIDER BAUER Filialen wurde unter fadenscheinigen Gründen von der Polizei untersagt bzw. der Anmelder/die Anmelderin zum Zurückziehen der Anmeldung gedrängt. Als Grund wird u.a angegeben, es werde “befürchtet, dass sich radikale Tierschützer, animiert durch diese Kampagne, der Versammlung anschließen und es im Zuge der Versammlung zu Beschädigungen des Eigentums von Kleider Bauer oder zu Angriffen auf dessen Mitarbeiter kommen wird.” Ähnlich verhielt es sich mit einer Anmeldung einer Kundgebung in St. Pölten, die auch aus den oben genannten Gründen untersagt wurde. Bei ähnlichen, wöchentlich zwei mal abgehaltenen, Kundgebungen gegen Peek&Cloppenburg in Wien wurde über 4 Jahre hinweg die erwähnte Befürchtung niemals bestätigt! …
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June 28th, 2005
600 Euro wegen Dachbesetzung bei Peek&Cloppenburg
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Offensive gegen die Pelzindustrie,
Berlin, den 28.06.2005
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Am 28.06.05 fand vor dem Amtsgericht-Tiergarten in Berlin der Prozess gegen die Tierrechtler Martin P. und Till K. statt. Beiden wurde Hausfriedensbruch in zwei Fällen vorgeworfen, bei einem der beiden zusätzlich der Vorwurf Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. …
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December 12th, 2003
Wegen Beteiligung an Kampagne gegen Pelzhandel bei Peek & Cloppenburg
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Offensive gegen die Pelzindustrie,
Dortmund, den 08.12.2003
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Am Dienstag, dem 09.12.2003, finden vor dem Amtsgericht Dortmund zwei Gerichtsverhandlungen gegen die Tierrechtler Andreas Andresen (09:15 Uhr, Raum 805) und Ralf B. (09:50 Uhr, Raum 805) statt, die sich im Dezember letzten Jahres an einer Demonstration in Dortmund gegen den Pelzhandel von Peek und Cloppenburg beteiligten. Andresen wird Hausfriedensbruch und Beihilfe zu Sachbeschädigung vorgeworfen, Ralf B. Beihilfe zu Hausfriedensbruch und Beihilfe zu Sachbeschädigung. Es handelt sich bei diesen beiden Verfahren bereits um das achte und neunte Verfahren gegen TierrechtlerInnen in Verbindung mit der Versammlung am 21.12.2002 in Dortmund. …
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September 30th, 2003
Vermeintlicher Verstoß gegen das Versammlunggesetz im Rahmen der P&C-Kampagne
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Offensive gegen die Pelzindustrie,
Dortmund, den 30.09.2003
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Am Donnerstag, dem 02.10.2003, findet vor dem Amtsgericht Dortmund eine Gerichtsverhandlung gegen die Tierrechtlerin Alexandra Lehmann statt, die sich im Dezember letzten Jahres an einer Demonstration in Dortmund gegen den Pelzhandel von Peek und Cloppenburg beteiligte. Ihr wird ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Der Prozeß findet um 09:30 Uhr im Gerichtsgebäude Bremer Str. 7 – 11, Raum 805, statt. Es handelt sich bei diesem Verfahren bereits um das fünfte Verfahren gegen TierrechtlerInnen, in Verbindung mit der Versammlung am 21.12.2002 in Dortmund. …
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