OGPI INFO

Hier findet ihr Berichte und Artikel der Offensive zu Demonstrationen, Aktionen des Zivilen Ungehorsams und anderen größeren Aktionen gegen den Pelzhandel und die Pelzindustrie. Einen Überblick über alle uns bekannten Proteste findet ihr hier

Schließt Nordrhein-Westfalens letzte Pelzfarm – Aufruf zur Demo am 10.Juni


AufkleberWenn im Laufe des Jahres wie angekündigt drei der letzten Pelzfarmen Deutschlands schließen, verbleiben noch zwei “Farmen” in Rochlitz/Sachsen und in Rahden/Westfalen auf denen Tiere für die Pelzindustrie gefangen gehalten und getötet werden.

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Gegen die Pelzfarm Rahden-Varl in Nordrhein-Westfalen formiert sich nun Widerstand. Die Initiative „Runder Tisch – Tierschutz/Tierrecht im Altkreis Lübbecke“, die sich lokal gegen Tierzirkusse und den Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück engagiert, ruft am 10. Juni zu einer Großdemonstration gegen die von Nikita Bosch betriebene Pelzfarm auf. Vom Bahnhof Rahden soll ab 11 Uhr ein Demozug bis zur Anlage in der Westheide 5 führen, wo auch die etwa 5.000 Nerze unter elenden Bedingungen gehalten werden. Eine ebenfalls vom Runden Tisch gestartete Petition hat bereits mehr als 12.000 Unterstützer_innen.

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Der Betreiber hatte bereits vor Jahren gegen die Umsetzung neuer Haltungsbedingungen, die die Zucht von Nerzen unrentabel machen würden, geklagt. Die Gerichte in Nordrhein-Westfalen hatten eine Entscheidung immer wieder aufgeschoben, u.a. weil sie ein Verfahren des Bundesverwaltungsgerichtes im Fall der letzten Nerzfarm Schleswig-Holsteins abwarten wollten. Nachdem die Betreiber der Nerzfarm in Schlesen bei Kiel ihren Betrieb Anfang des Jahres aufgaben (OGPI-Bericht) und die Klage hinfällig wurde, ist nun wieder das Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen am Zug. Erfahrungsgemäß bewegen sich Gerichte vor allem dann, wenn über Demonstrationen wie am 10.Juni eine größere Öffentlichkeit geschaffen wird.

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Die Offensive gegen die Pelzindustrie ruft daher zur Unterstützung der Demonstration auf. Zeigen wir den letzten Pelzfarmern, dass wir nicht ruhen werden bis ihre Anlagen geschlossen sind. Unterstützen wir die Proteste von Anwohner_innen und politischen Initiativen vor Ort, damit kein Tier mehr für die Pelzindustrie gefangen gehalten und getötet werden muss.

 

Weitere Infos:



Wir lassen uns nicht mundtot machen! – Protest gegen den Pelzhandel bei Bogner


pelsdyravler1Der Winter- und Luxusbekleidungshersteller Bogner gehört zu den letzten größeren deutschen Unternehmen die am blutigen Handel mit Pelzen festhalten. In den vergangenen Jahren stand Bogner deshalb häufiger im Fokus von Anti-Pelz Protesten – im vergangenen Jahr wurden diese Proteste regelmässiger, da das Deutsche Tierschutzbüro zu einer Kampagne gegen den Pelzhandel bei Bogner aufrief. Bogner waren die regelmäßigen Kundgebungen vor ihren Filialen jedoch garnicht recht und das Unternehmen begann rechtlich gegen die Prosteste vorzugehen. Mittels Einstweiliger Verfügungen sollten die Kundgebungen in unmittelbarer Nähe der Filialen untersagt und die Aktivist_innen zum Schweigen gebracht werden.

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Doch wir lassen uns nicht mundtot machen!

Die Offensive gegen die Pelzindustrie wertet Bogners Vorgehen als Zeichen, dass die Proteste Bogner tatsächlich unter Druck setzen. Um diesen Druck zu erhöhen wurde für den 10. und 11. März zu einem Aktionswochenende gegen des Pelzhandel des Unternehmens aufgerufen. Am Aktionswochenende beteiligten sich Aktivist_innen aus verschiedenen deutschen und österreichischen Städten.

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In Frankfurt, Hamburg und Berlin standen Aktivist_innen mit Transparenten, Schildern und Bildmaterial vor den örtlichen Bogner Fililalen und machten mit lautstarken Sprechchören und Redebeiträgen auf das blutige Geschäft des Unternehmens aufmerksam. Während sich Passant_innen in Frankfurt und Hamburg über Flyer und Gespräche informieren konnten, wurde in Berlin zusätzlich Videomaterial zu den Praktiken der Pelzindustrie gezeigt. In Wien gab es dagegen eine mehrstündige Flyeraktion während der der dortige Filialleiter von Bogner die Polizei rief und Anzeige wegen Störung der öffentlichen Ordnung erstatte. Doch auch dieser erneute Repressionsversuch wird es nicht schaffen die Proteste zum Schweigen zu bringen.

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Wir lassen nicht locker! Bogner wird den Protesten erst dann entgehen können, wenn sich das Unternehmen endgültig vom blutigen Handel mit Pelzen verabschiedet.



Die KaDeWe-Group pelzfrei machen! Aktionsbericht zu den vergangenen Aktionstagen


protest-signaDie auf Luxusmode setzende Unternehmensgruppe „The KaDeWe-Group“, mit ihren drei Verkaufshäusern KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München, ist nach einem Wechsel der Eigentumsverhältnisse erneut in den Pelzhandel eingestiegen. Aus diesem Grund rief die Offensive gegen die Pelzindustrie am 12./13. Februar 2016 zu einem Aktionswochenende gegen den Pelzhandel der Unternehmensgruppe auf; am 15.2.2016 fand zusätzlich ein Telefonaktionstag statt.

Weiterlesen: Aktionsbericht und Fotos aus Hamburg, Berlin und Wien



Direkte Aktionen als Teil von Antipelz-Kampagnen


52sept06Seit dem Pelzcheck 2014/2015 war klar, dass das Unternehmen Peek&Cloppenburg Düsseldorf KG (P&C West) versucht, wieder in den Pelzhandel einzusteigen. Von 2002-2006 hatte es die längste und bisher härteste Antipelz-Kampagne der OGPI gegen das Unternehmen gegeben, die beendet wurde, nachdem P&C aus dem Pelzhandel ausstieg. Der Ausstieg war den 1.500 Aktionen geschuldet, die während der Kampagne stattfanden.

Ab September 2015 rief die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) aufgrund des Wiedereinstiegs in den Pelzhandel zu einer neuen Kampagne auf. Diesmal mussten nicht vier Jahre vergehen, bis das Unternehmen P&C West dem Druck der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung nach gab und die erneute Pelzfreiheit bekannt gab. Am 11. Dezember 2015 verkündete P&C West, dass ab dem Geschäftsjahr 2016 keine Waren mit Echtpelzbesatz mehr eingekauft werden. Das gleiche gilt für das  Schwesterunternehmen Anson´s. Direkte Aktionen waren bei beiden Kampagnen ein wichtiger Teil der Proteste. Weiterlesen: Übersicht Direkte Aktionen 2015



Bericht: Kraftvoller Kampagnenstart gegen Pelzhandel bei Anson’s und P&C (West)


Koeln-2015-09Fünfzehn Aktionen in zwölf Städten am 4. und 5. September 2015! Aktionsbericht zum Kampagenstart gegen den Pelzhandel bei Peek&Cloppenburg Düsseldorf KG (P&C West) und Anson´s

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Wie jedes Jahr rief die OGPI auch letzten Herbst zum Pelzcheck diverser Unternehmen in Deutschland und Österreich auf. Beim Pelzcheck 2014/2015 wurden bei P&C West Waren mit Kaninchenpelz und beim Schwesterunternehmen Anson´s neben Kaninchenfell noch andere Pelzarten gefunden. Somit war klar: Die im Jahr 2006 beendete Kampagne gegen P&C muss wieder aufgenommen werden und das Schwesterunternehmen Anson´s mit fast identischem Vorstand mit einschließen. Anson´s bestätigte der Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) gegenüber, dass Waren mit Kaninchenfellen als „sogenannte Nebenprodukte aus der Nahrungsmittelindustrie“ verwendet werden. Ähnliches schrieb die PR-Abteilung von Peek&Cloppenburg West einer Kundin, die sich beschwerte. Die Nachfragen der OGPI wurden von P&C West dagegen ignoriert, ebenso wie die von anderen Organisationen.

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Aus diesen Gründen rief die OGPI zusammen mit dem Verein die tierbefreier e.V. zu einem Aktionswochenende am 4. und 5. September 2015 auf, das gleichzeitig der offizielle Start der Antipelzkampagne gegen P&C West und Anson´s sein sollte. Viele Gruppen folgten dem Aufruf und organisierten Proteste vor P&C- und Anson´s-Filialen in Augsburg, Halle, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Berlin, Bremen, Essen, Hannover, Köln, Stuttgart, Wien und Giessen. Unter ihnen lang existierende Gruppen, die sich schon 2002-2006 an der Kampagne gegen P&C beteiligt hatten, aber auch neue Gruppen, die ebenso energisch für ein Ende des Pelzhandels eintreten. Lest mehr über die Proteste in den einzelnen Städte



Bericht der Aktionstage gegen den Pelzhandel bei Peek&Cloppenburg West und Anson´s


Aktionstage am 06.und 07. März finden großes Anklang. Insgesamt fanden 17 Aktionen in dreizehn Städten statt.

Die Offensive gegen die Pelzindustrie rief am 6. und 7. März 2015 zu Aktionstagen gegen den Wiedereinstieg in den Pelzhandel der Unternehmen Peek&Cloppenburg West und Anson´s auf. Neben Beschwerden per E-Mail und Telefon fanden insgesamt 15 Kundgebungen vor Filialen der Unternehmen statt. Im Vorfeld kam es bereits zu einer direkten Aktion in einer P&C Filiale in Berlin: Mit selbst gebrauter “Buttersäure” wurden Waren und Filiale besprüht. Buttersäure lässt sich nur schwer entfernen und riecht sehr unangenehm. Die Aktivist_innen haben dem Bekenner_innenschreiben zufolge damit ihren “Beitrag für den Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei Peek&Cloppenburg etwas vorgezogen” und halten selbst “diese Maßnahme für recht drastisch, aber angesichts der Tatsache, dass in den sogenannten Pelzfarmen, Individuen Leid und Todesqualen erfahren müssen” für gerechtfertigt. Ebenfalls Teil der Aktionstage war eine weitere direkte Aktion. Aktivist_innen haben dem P&C Manager John Cloppenburg über Online Shops an seine Privatadresse “allerlei Nützliches per Rechnung schicken lassen.” Wer von Tierleid profitiert, kann sich nicht verstecken.   : Berichte aus den Städten



Aktionstage gegen P&C West und ANSON’s – Bereits ein Dutzend Aktionen angekündigt


Am 06. und 07. März ruft die Offensive gegen die Pelzindustrie zu Aktionstagen gegen den Pelzverkauf bei P&C West und Anson’s auf. Hintergrund ist der Wiedereinstieg in den Handel mit Kaninchenfellen seitens P&C West, die eigentlich 2006 nach einer vierjährigen Kampagne den Pelzhandel beendet hatten.
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Bereits im Vorfeld zu den Aktionstagen gab es einige Demonstrationen, z.B. in Düsseldorf und Saarbrücken. Die Tierbefreiungsfront führte zudem bereits am 11.Februar eine Direkte Aktion in Berlin durch, wo eine Art Buttersäure in einer Filiale von P&C einen üblen Geruch hinterließ, wie der OGPI in einem anonymen Bekennerschreiben mitgeteilt wurde.
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Bitte beteiligt euch an den Aktionstagen gegen den Pelzhandel bei P&C West und Anson’s. Meldet Demonstrationen und Kundgebungen für das Aktionswochenende an oder besucht die Veranstaltungen in eurer Nähe.



Die Weihnachtsaktionstage 2014


Wie jedes Jahr rief die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) zu Weihnachstaktionstagen gegen Pelz auf. Der Fokus lag dieses Jahr auf den Unternehmen Peek&Cloppenburg West (P&C) und ANSON´S. Beide Unternehmen sind 2014 bewusst mit Kaninchenfell wieder in den Pelzhandel eingestiegen.

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P&C veröffentlichte 2006 nach einer vierjährigen Kampagne eine Pelzverzichtserklärung, Anson´s hatte die Jahre davor immer erklärt, pelzfrei zu sein, obwohl Waren mit Echtpelzbesatz im Sortiment gefunden wurden. Peek&Cloppenburg West/Düsseldorf KG und das Herrenhaus Anson´s haben personelle Überschneidungen in der Führungsebene, so wundert es nicht, dass beide zeitgleich mit Kaninchenfell den Wiedereinstieg versuchen. Während der Weihnachtsaktionstage fanden mindestens 17 Aktionen gegen den Wiedereinstieg der beiden Unternehmen statt. Neben einem Telefonaktionstag gegen P&C am 20. Dezember und einer direkten Aktion am 6. Dezember fanden mehrere Kundgebungen vor P&C und Anson´s Filialen statt, teilweise trotz sehr schlechten Wetters: In Bremen, 2x in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, 2x Frankfurt, Hannover, 3x in Hamburg, Trier und 2x in Wien protestierten Aktivist_innen gegen die Pelzindustrie im allgemeinen und gegen die Unterstützung des Pelzhandels durch P&C West und Anson´s. In Trier gab es neben einem Infotisch, der allgemein über Tierausbeutung informierte auch eine Anti-Pelz-Aktion und in Hamburg neben 3 Kundgebungen vor Anson´s am 22.12. noch eine weitere vor Thomas i Punkt. Weiterlesen: Aktionsberichte aus den Städten



Aktionsbericht zum Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf bei ANSON´S


Am 21. und 22 . November rief die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) zu einem Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf der Unternehmen AppelrathCüpper und Anson´s auf. Beide Unternehmen behaupteten in den letzten Jahren pelzfrei zu sein, es wurden jedoch immer wieder Waren mit Echtpelzbesatz bei den jährlichen Pelzchecks gefunden. Als auch im Herbst 2014 in mehrerern Filialen Echtpelz bei beiden Unternehmen gefunden wurde, beschloss die OGPI, zu einem Aktionswochenende aufzurufen, um die Hinhaltetaktik der Unternehmen öffentlich zu machen und zu beenden.

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AppelrathCüpper und Anson´s reagierten auf die Ankündigung von Protesten ähnlich und erklärten, dass sie weiterhin pelzfrei seien, aber Waren mit Kaninchen- und Lammfell verkaufen würden, da dies Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie und für sie nicht als Pelz anzusehen seien. Um zu verdeutlichen, dass diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen, hielt die OGPI an den Aktionstagen fest, was AppelrathCüpper dazu bewog, doch auch Waren mit Kaninchenfell aus dem Sortiment zu entfernen und sich auf seine Pelzausstiegserklärung von 2006 zu berufen.

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Die OGPI entschied sich, dem Unternehmen entgegen zu kommen und die Proteste vorerst abzusagen, forderte aber auch ein, dass AppelrathCüpper endlich unbefristet aus dem Pelzhandel aussteigt und nicht immer nur für die kommende Saison. Damit konnten sich alle geplanten Proteste auf Anson’s konzentrieren. Weiterlesen: Aktionsberichte aus den Städten



Das Ankündigen von Protesten hat Wirkung gezeigt, Appelrath Cüpper steht zu Pelzausstieg.


Proteste nun ausschließlich gegen Anson’s!

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Heute hat uns die Unternehmensleitung mitgeteilt, dass sie zu ihrem Pelzausstieg von 2006 stehen und dabei natürlich auch Kaninchenfelle eingeschlossen sind. Damit haben die angekündigten Kundgebungen vor den Filialen und die vielen Proteste online Wirkung gezeigt. Die Offensive gegen die Pelzindustrie wird dem Unternehmen entgegenkommen und die angekündigten Aktionen vorerst absagen.Sollten wir jedoch im Laufe der nächsten zwei Wochen keine  eindeutige Erklärung bezüglich der Unbefristetheit des Pelzausstiegs von Appelrath Cüpper erhalten, behalten wir uns weitere Prostestaktionen (z.B. im Rahmen der Winteraktionstage gegen Pelz) vor.

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Danke an alle, die sich an den Protesten gegen Appelrath Cüpper beteiligt haben. Konzentriert euch jetzt bitte auf den Pelzverkauf des Unternehmens ANSON´S, das auf Werbetafeln ungeniert mit Jacken mit Echtpelzbesatz wirbt. Pelz bedeutet immer Leid und Tod und ist niemals schick!  Bis jedes Geschäft pelzfrei ist! Bis jeder Käfig leer steht!