OGPI INFO ESCADA Campaign

Solidarität mit den kriminalisierten Tierbefreier_innen in Österreich!


Infotour gegen Repression in Deutschland

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Seit mehreren Jahren sind österreichische Tierbefreiungs- und Tierschutzaktivist_innen mit massiver Repression konfrontiert. Unter dem Vorwurf der Bildung einer “kriminellen Organisation” nach §278a Stgb soll 10 Betroffenen im kommenden Jahr der Prozess gemacht werden. Der Vorwurf lautet auf “Bildung einer kriminellen Organisation” und richtet sich u.a. gegen die Organisation von Anti-Pelz-Kampagnen wie etwa gegen den Bekleidungskonzern Kleider Bauer (Chronologie der Ereignisse und Hintergründe).

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Die Repressionswelle in deren Zug mehrere Aktivisten mehrere Monate in Untersuchungshaft genommen wurden, erreichte in Österreich ein hohe mediale Aufmerksamkeit und sicherte den Betroffenen eine breite Unterstützung. Um auch in Deutschland das Bewusstsein für die Vorgänge in Österreich zu schärfen, veranstalteten Tierbefreiungsgruppen und Antirepressionnetzwerke im November und Dezember 2009 eine Infotour in Deutschland. Ein Betroffener der Repression und eine Aktivistin der österreichischen Soligruppe Antirep2008 verdeutlichten bei 12 Veranstaltungen u.a. in Düsseldorf, Hannover, Bremen und Hamburg die Hintergründe des Verfahrens, das Ausmaß der Repression und der aktuelle Stand des Verfahrens. Sie verdeutlichten vorallem eines: Die Repression und der anstehende Prozess sind politisch motiviert, sie zielen auf eine Kriminalisierung von Strukturen und Handlungsstrategien wie der Kampagnenarbeit der Tierbefreier_innen.

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Diese Vorgänge sind nicht hinzunehmen. Die Offensive gegen die Pelzindustrie solidarisiert sich mit den Betroffenen und fordert das sofortige Ende der Repression. Unterstützt die Soligruppen in Österreich und Deutschland und spendet für die Soliarbeit und Anwaltskosten auf die Solikonten der Roten Hilfe oder der Grünalternativen Jugend Wien.

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Not bankrupt enough to stop the fur-trade – Days of Action gegen Pelzhandel bei ESCADA


Im Rahmen der internationalen Days of Actions gegen den Pelzhandel der ESCADA AG kam es zu vielfältigen Protesten gegen das deutsche Luxusmodeunternehmen. Tierbefreier_innen beteiligten sich nicht nur in Deutschland, wie in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt mit Aktionen, sondern auch in Italien und den USA. Die Escada-Campaign berichtet auch von Telefon- und E-Mail-Protesten, Kunstblut- und Häutungsperformances und Plakatieraktionen und spricht von einem “vielversprechenden Start in die mittlerweile dritte Herbstsaison der Escada-Campaign”. Hier eine Zusammenfassung der Aktionen vom 24. bis 27. September:

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Pressemitteilung: Internationale Aktionstage gegen Modehersteller ESCADA vom 24.-27.09.2009


Kampagne von TierbefreierInnen fordert Ende des Pelzhandels

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Offensive gegen die Pelzindustrie,

Berlin, den 20.09.2009

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Vom 24. bis 27. September wird im Rahmen der Escada-Campaign zu vielfältigen Protesten gegen den deutschen Luxusmodekonzern ESCADA aufgerufen. In zahlreichen Ländern werden Aktionen gegen den Pelzhandel des Unternehmens werden erwartet. In Deutschland beteiligen u.a. sich AktivistInnen aus Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf an den Protesten.

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Ankettaktion im Rahmen der Escada-Campaign Aktionstage


Düsseldorf – Am Samstag, den 20.12.2008 um 10 Uhr schlossen sich zwei Aktivisten aus der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung an die Türen des ESCADA Flagship Store und blockierten diesen erfolgreich. Sie mussten von der Feuerwehr losgesägt werden. Ziel der Aktion war laut Presseerklärung, auf ESCADAS Handel mit Pelz aufmerksam zu machen und den Geschäftsablauf des 2-geschossigen Flag Ship Stores zu stören.

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Die Aktion fand im Rahmen einer Aktionswoche gegen das Unternehmen vom 18.12. – 26.12.2008 statt, zu der das “Global Network against the Fur Industry” aufgerufen hat. Weitere Aktivist_innen verteilten Flugblätter an die Passant_innen, die in der Nobel-Einkaufsmeile Königsallee ihr Weihnachtsgeschäft erledigten. Die nach etwa 5 Minuten herbei geeilte Polizei war angesichts der Situation sichtlich überfordert und schien zunächst noch daran zu glauben, dass sich die Aktivist_innen freiwillig entfernen würden. Mit der weiteren Mobilisierung von Einsatzkäften sowie eines Feuerwehrfahrzeugs zur Kreuzung Königsallee / Schadowstraße, wuchs dementsprechend auch die Aufmerksamkeit umstehender und einkaufender Passant_innen – die Aktion war von mehreren Straßenseiten aus nun nicht mehr zu übersehen und blockierte nicht mehr nur die Escada-Filiale, sondern auch entscheidende Teile der Einkaufspassage. Nach ca. 45 Minuten schaffte es schließlich die Feuerwehr, die Schlösser, mit denen sich die Aktivisten an die Türgriffe geschlossen hatten, mit einem Winkelschleifer (”Flex”) durch zu sägen. Dieser Eingriff wurde riskant direkt am Hals der Angeschlossenen durchgeführt, verletzt wurden sie aber nicht. Anschließend wurden Beide in Handschellen abgeführt und in Gewahrsam gebracht, aus dem sie erst nach Ladenschluss um 20 Uhr entlassen wurden. Einer der Aktivisten musste nur in T-Shirt und Unterhose bekleidet über sechs Stunden in einer kalten Zelle ausharren. In jedem Fall scheint klar zu sein: So lange ESCADA am dem blutigen Geschäft mit Pelz festhält, so lange wird das Unternehmen zu jeder Zeit und an jedem Ort mit Aktionen vor, an, oder in ihren Filialen zu rechnen haben.

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Weitere Informationen:

Escada-Campaign: hier

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Pressemitteilung: Prozeß gegen Tierrechtler/innen


Demonstration am 15.08.03 vor dem Amtsgericht Düsseldorf. Im Anschluss an die Verhandlung findet eine weitere Demonstration vor Peek und Cloppenburg, Berliner Allee 1, statt.

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Offensive gegen die Pelzindustrie,

Düsseldorf, den 12.08.2003

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Am Freitag, dem 15.08.2003, findet vor dem Amtsgericht Düsseldorf ab10 Uhr, Saal A 156, eine Gerichtsverhandlung gegen vier Tierrechtler/innen statt, die sich im Januar diesen Jahres im Erdgeschoß und zweiten Stock in der Nähe der Rolltreppen des Modehauses Peek und Cloppenburg festgekettet hatten, um mit Schildern, einem Megafon und Trillerpfeifen gegen den grausamen Pelzhandel, an dem sich Peek und Cloppenburg beteiligt, zu protestieren. Zeitgleich protestierten weitere Tierrechtler/innen mit Transparenten, Trillerpfeifen, Flugblättern und Sprechchören in und außerhalb des Modehauses.

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