OGPI INFO

Bericht: Kraftvoller Kampagnenstart gegen Pelzhandel bei Anson’s und P&C (West)


Koeln-2015-09Fünfzehn Aktionen in zwölf Städten am 4. und 5. September 2015! Aktionsbericht zum Kampagenstart gegen den Pelzhandel bei Peek&Cloppenburg Düsseldorf KG (P&C West) und Anson´s

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Wie jedes Jahr rief die OGPI auch letzten Herbst zum Pelzcheck diverser Unternehmen in Deutschland und Österreich auf. Beim Pelzcheck 2014/2015 wurden bei P&C West Waren mit Kaninchenpelz und beim Schwesterunternehmen Anson´s neben Kaninchenfell noch andere Pelzarten gefunden. Somit war klar: Die im Jahr 2006 beendete Kampagne gegen P&C muss wieder aufgenommen werden und das Schwesterunternehmen Anson´s mit fast identischem Vorstand mit einschließen. Anson´s bestätigte der Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) gegenüber, dass Waren mit Kaninchenfellen als „sogenannte Nebenprodukte aus der Nahrungsmittelindustrie“ verwendet werden. Ähnliches schrieb die PR-Abteilung von Peek&Cloppenburg West einer Kundin, die sich beschwerte. Die Nachfragen der OGPI wurden von P&C West dagegen ignoriert, ebenso wie die von anderen Organisationen.

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Aus diesen Gründen rief die OGPI zusammen mit dem Verein die tierbefreier e.V. zu einem Aktionswochenende am 4. und 5. September 2015 auf, das gleichzeitig der offizielle Start der Antipelzkampagne gegen P&C West und Anson´s sein sollte. Viele Gruppen folgten dem Aufruf und organisierten Proteste vor P&C- und Anson´s-Filialen in Augsburg, Halle, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Berlin, Bremen, Essen, Hannover, Köln, Stuttgart, Wien und Giessen. Unter ihnen lang existierende Gruppen, die sich schon 2002-2006 an der Kampagne gegen P&C beteiligt hatten, aber auch neue Gruppen, die ebenso energisch für ein Ende des Pelzhandels eintreten. Lest mehr über die Proteste in den einzelnen Städte



Auf geht’s: Wo am Aktionswochenende demonstriert wird


52sept06Zahlreiche Tierrechts- und Tierbefreiungsgruppen unterstützen die Kampagne gegen den Pelzverkauf bei Peek&Cloppenburg (West) und Anson’s. Für das Aktionswochenende am 4. und 5. September wurden uns gegenüber bereits zahlreiche Aktionen angekündigt.

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Hier eine Übersicht (Stand 31.08.2015):



Bericht der Aktionstage gegen den Pelzhandel bei Peek&Cloppenburg West und Anson´s


Aktionstage am 06.und 07. März finden großes Anklang. Insgesamt fanden 17 Aktionen in dreizehn Städten statt.

Die Offensive gegen die Pelzindustrie rief am 6. und 7. März 2015 zu Aktionstagen gegen den Wiedereinstieg in den Pelzhandel der Unternehmen Peek&Cloppenburg West und Anson´s auf. Neben Beschwerden per E-Mail und Telefon fanden insgesamt 15 Kundgebungen vor Filialen der Unternehmen statt. Im Vorfeld kam es bereits zu einer direkten Aktion in einer P&C Filiale in Berlin: Mit selbst gebrauter “Buttersäure” wurden Waren und Filiale besprüht. Buttersäure lässt sich nur schwer entfernen und riecht sehr unangenehm. Die Aktivist_innen haben dem Bekenner_innenschreiben zufolge damit ihren “Beitrag für den Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei Peek&Cloppenburg etwas vorgezogen” und halten selbst “diese Maßnahme für recht drastisch, aber angesichts der Tatsache, dass in den sogenannten Pelzfarmen, Individuen Leid und Todesqualen erfahren müssen” für gerechtfertigt. Ebenfalls Teil der Aktionstage war eine weitere direkte Aktion. Aktivist_innen haben dem P&C Manager John Cloppenburg über Online Shops an seine Privatadresse “allerlei Nützliches per Rechnung schicken lassen.” Wer von Tierleid profitiert, kann sich nicht verstecken.   : Berichte aus den Städten



Aktionstage gegen P&C West und ANSON’s – Bereits ein Dutzend Aktionen angekündigt


Am 06. und 07. März ruft die Offensive gegen die Pelzindustrie zu Aktionstagen gegen den Pelzverkauf bei P&C West und Anson’s auf. Hintergrund ist der Wiedereinstieg in den Handel mit Kaninchenfellen seitens P&C West, die eigentlich 2006 nach einer vierjährigen Kampagne den Pelzhandel beendet hatten.
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Bereits im Vorfeld zu den Aktionstagen gab es einige Demonstrationen, z.B. in Düsseldorf und Saarbrücken. Die Tierbefreiungsfront führte zudem bereits am 11.Februar eine Direkte Aktion in Berlin durch, wo eine Art Buttersäure in einer Filiale von P&C einen üblen Geruch hinterließ, wie der OGPI in einem anonymen Bekennerschreiben mitgeteilt wurde.
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Bitte beteiligt euch an den Aktionstagen gegen den Pelzhandel bei P&C West und Anson’s. Meldet Demonstrationen und Kundgebungen für das Aktionswochenende an oder besucht die Veranstaltungen in eurer Nähe.



Die Weihnachtsaktionstage 2014


Wie jedes Jahr rief die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) zu Weihnachstaktionstagen gegen Pelz auf. Der Fokus lag dieses Jahr auf den Unternehmen Peek&Cloppenburg West (P&C) und ANSON´S. Beide Unternehmen sind 2014 bewusst mit Kaninchenfell wieder in den Pelzhandel eingestiegen.

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P&C veröffentlichte 2006 nach einer vierjährigen Kampagne eine Pelzverzichtserklärung, Anson´s hatte die Jahre davor immer erklärt, pelzfrei zu sein, obwohl Waren mit Echtpelzbesatz im Sortiment gefunden wurden. Peek&Cloppenburg West/Düsseldorf KG und das Herrenhaus Anson´s haben personelle Überschneidungen in der Führungsebene, so wundert es nicht, dass beide zeitgleich mit Kaninchenfell den Wiedereinstieg versuchen. Während der Weihnachtsaktionstage fanden mindestens 17 Aktionen gegen den Wiedereinstieg der beiden Unternehmen statt. Neben einem Telefonaktionstag gegen P&C am 20. Dezember und einer direkten Aktion am 6. Dezember fanden mehrere Kundgebungen vor P&C und Anson´s Filialen statt, teilweise trotz sehr schlechten Wetters: In Bremen, 2x in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, 2x Frankfurt, Hannover, 3x in Hamburg, Trier und 2x in Wien protestierten Aktivist_innen gegen die Pelzindustrie im allgemeinen und gegen die Unterstützung des Pelzhandels durch P&C West und Anson´s. In Trier gab es neben einem Infotisch, der allgemein über Tierausbeutung informierte auch eine Anti-Pelz-Aktion und in Hamburg neben 3 Kundgebungen vor Anson´s am 22.12. noch eine weitere vor Thomas i Punkt. Weiterlesen: Aktionsberichte aus den Städten



Aktionsbericht zum Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf bei ANSON´S


Am 21. und 22 . November rief die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) zu einem Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf der Unternehmen AppelrathCüpper und Anson´s auf. Beide Unternehmen behaupteten in den letzten Jahren pelzfrei zu sein, es wurden jedoch immer wieder Waren mit Echtpelzbesatz bei den jährlichen Pelzchecks gefunden. Als auch im Herbst 2014 in mehrerern Filialen Echtpelz bei beiden Unternehmen gefunden wurde, beschloss die OGPI, zu einem Aktionswochenende aufzurufen, um die Hinhaltetaktik der Unternehmen öffentlich zu machen und zu beenden.

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AppelrathCüpper und Anson´s reagierten auf die Ankündigung von Protesten ähnlich und erklärten, dass sie weiterhin pelzfrei seien, aber Waren mit Kaninchen- und Lammfell verkaufen würden, da dies Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie und für sie nicht als Pelz anzusehen seien. Um zu verdeutlichen, dass diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen, hielt die OGPI an den Aktionstagen fest, was AppelrathCüpper dazu bewog, doch auch Waren mit Kaninchenfell aus dem Sortiment zu entfernen und sich auf seine Pelzausstiegserklärung von 2006 zu berufen.

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Die OGPI entschied sich, dem Unternehmen entgegen zu kommen und die Proteste vorerst abzusagen, forderte aber auch ein, dass AppelrathCüpper endlich unbefristet aus dem Pelzhandel aussteigt und nicht immer nur für die kommende Saison. Damit konnten sich alle geplanten Proteste auf Anson’s konzentrieren. Weiterlesen: Aktionsberichte aus den Städten



Aktionswochenende gegen den Pelzverkauf bei Anson’s


Kein Profit

Zu Protesten im Rahmen des Aktionswochenendes gegen den Pelzverkauf der Anson’s Herrenhaus AG am 23./24.5.2014 wurde in verschiedenen deutschen Städten mobilisiert, so z.B. in Berlin, Hamburg, Dortmund, Köln, Frankfurt, Wiesbaden und Kiel.

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Nachdem die OGPI bereits längere Zeit zu diesem Aktionswochenende aufgerufen und lokale Aktivist_innen in einigen Städten auch schon Kundgebungen und Infostände angemeldet hatten, meldete sich das Unternehmen nach monatelanger Funkstille kurzfristig wenige Tage vor den Protesten mit einer Erklärung im Geschäftsjahr 2014 keine Echtpelze einzukaufen bzw. eingekauft oder verkauft zu haben. Da dies im Angesicht der zahlreichen Pelzfunde beim vergangenen Pelzcheck eine offensichtliche Lüge darstellt, wurde von der OGPI trotzdem weiter am Aktionswochenende festgehalten. Zumal dies nicht Anson’s erster Versuch war mit Lügen anstehende Proteste abzuwenden. Bereits zweimal verkündete das Unternehmen seinen angeblichen Pelzausstieg – jeweils für ein Geschäftsjahr – und beide Male stimmte diese Aussage nicht, wie bei den alljährlichen Pelzchecks festgestellt wurde! Auch im Geschäftsjahr 2014 wurde Pelz bei Anson’s gefunden.

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Die geplanten Proteste fanden also wie geplant statt und in verschiedenen Städten wurde ein tatsächlich umgesetzter vollumfänglicher und UNBEFRISTESTER Pelzausstieg von Anson’s gefordert.

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  • So demonstrierten am Samstag, den 24. Mai in Berlin ca. 25 Menschen aus dem BERTA-Umfeld vor der örtlichen Anson’s Filiale. Zwei Stunden lang wurde lautstark skandiert mit Sprüchen wie “Sie haben gelebt, geatmet so wie wir, Pelz ist ein Stück ermordetes Tier” und “Anson´s ist schuldig, Anson´s macht mit, auf Kosten der Tiere ein Mordsprofit”. Passant_innen wurden mittels Flyern und Transparenten über die Hintergründe der Pelzindustrie und Anson’s Beteiligung daran informiert. Ausserdem konnten die Aktivist_innen vor Ort feststellen, dass offensichtlich noch andere Menschen nicht einverstanden sind mit der Geschäftspolitik des Unternehmens. Laut Angaben des diensthabenden Polizisten hatte wenige Tage vorher ein Flussäureanschlag stattgefunden, weshalb der Haupteingang der Filiale geschlossen bleiben musste. Fotos und ein ausführlicher Aktionsbericht befindet sich auf der Homepage (hier).

  • Die Bochumer Ortsgruppe des Tierbefreier e.V. demonstrierte ebenfalls am Samstag vor einer Anson´s Filiale in der Dortmunder Innenstadt. Während eines Redebeitrags legten sich Aktivist_innen mit verschiedenen Tiermasken auf den Gesichtern und mit “blutiger” Kleidung vor den Eingang der Filiale. Das Video zu ihrer Aktion kann hier angesehen werden.

  • Auch die Innenstadt von Frankfurt am Main wurde lautstark über den erneuten Pelzverkauf bei Anson´s informiert. Die Tierrechtsinitiative Rhein-Main verteilte “Rote Karten”, die Passant_innen in der Filiale abgaben. Das Modeunternehmen sah sich aufgrund der Megafondurchsagen dazu veranlasst, einige Eingangstüren der MyZeil-Passage zu schließen. Somit konnte die Tirm nach eigener Aussage am Einkaufssamstag den Verkauf von Waren des Modeunternehmens erheblich stören. Fotos der Aktion befinden sich auf ihrer Homepage (hier).

  • In Hamburg wurde dagegen schon am Freitag, den 23. Mai mit ca. 20 Menschen vor der Anson’s Filiale in der Mönckebergstrasse protestiert. Auch hier informierten die Aktivist_innen drei Stunden lang die Mitarbeiter_innen sowie die Passant_innen in Hamburgs gut besuchter Einkaufsmeile mit lautstarken Sprüchen, Transparenten und Flyern über die Mitverantwortung Anson’s an der tausendfachen Gewalt an Tieren.

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Die OGPI dankt allen Aktivist_innen, die sich in den verschiedenen Städten am Aktionswochenende beteiligt haben und ruft dazu auf, den Pelzverkauf von Anson’s weiter kritisch zu beobachten.



Bericht: Die Weihnachtsaktionstage 2013


Auch in diesem Jahr hat die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) in der Vorweihnachtszeit zu Protesten gegen die Pelzindustrie aufgerufen. In vielen Städten fanden vor verschiedenen Läden Kundgebungen statt, um auf das blutige Geschäft mit der Ware Pelz aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass das Fell fühlender Lebewesen keine Ware sein sollte. Insgesamt wurde der OGPI von 17 verschiedenen Aktionen aus Augsburg, Frankfurt, Aschaffenburg, Stuttgart, Kiel, Hamburg, Berlin, Wien und Oldenburg/Holstein berichtet.



Mehrere Demonstrationen gegen Pelzhandel und Tierausbeutung


Auch in diesem Herbst organisieren mehrere Gruppen Demonstrationen, die sich gegen den Pelzhandel und andere Formen der Tierausbeutung richten. Zu den Anti-Pelz-Demos in Düsseldorf und Stuttgart werden jeweils mehrere Hundert Teilnehmer_innen erwartet. Eine weitere Demo gibt es in Nürnberg. Und in Berlin und Hamburg sind Protestaktionen im Rahmen der Aktionswochen gegen den Modekonzern Burberry geplant. Hier eine Übersicht zu den kommenden Terminen:



Die Mode liebt Pelz? Wir nicht! – Bericht der Aktionstage


Die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) hatte die umsatzstarke Vorweihnachtszeit zum Anlass genommen um vom 17. bis 23. Dezember unter dem Motto „Die Mode liebt Pelz? Wir nicht!“ zu Protesten gegen Unternehmen aufzurufen, die noch immer am blutigen Handel mit Pelz festhalten: „Zeigen wir ihnen, dass Pelz unterm Weihnachtsbaum kein angemessenes Geschenk ist!“. Fokus der Aktionstage waren das deutsche Bekleidungsunternehmen Bogner und das britische Modeunternehmen Burberry.

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Der Winter- und Sportbekleidungshersteller Bogner gehört zu den letzten Unternehmen aus Deutschland, die noch immer am blutigen Handel mit Pelzen beteiligt sind. Außerdem ist Bogner seit 1936 Ausstatter der deutschen olympischen Wintermannschaft und mit Filialen in 45 Ländern auf der ganzen Welt vertreten. Obwohl Bogner von der OGPI über die Hintergründe des Pelzhandels aufgeklärt wurde, lehnten sie bisher alle Gesprächsangebote ab und hielten weiter am Handel mit der blutigen Ware Pelz fest. Höchste Zeit also dem Unternehmen zu zeigen, dass wir diese Entscheidung nicht stillschweigend hinnehmen werden! So wurde im Rahmen der Aktionstage unter anderem vor den Filialen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main (Foto) und Zürich mit Flyern, Transparenten und Megafon protestiert. Lautstarke Parolen wie „Pelzhandel Stopp – Bogner Boykott!“, „Für Bogners Profit umgebracht: Ein fühlendes Wesen zu Pelz gemacht“ und „Sie haben gelebt, geatmet so wie wir – Pelz ist ein Stück ermordetes Tier.“ machten Passant_innen und Mitarbeiter_innen auf das blutige Geschäft von Bogner aufmerksam.

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In Zürich wurde den anwesenden Mitarbeiterinnen außerdem ein eigens an sie gerichteter Flyer ausgehändigt, welcher erklärt, dass sich die Proteste gegen den Pelzverkauf eines Unternehmens stets gegen die Geschäftspolitik und somit nicht gegen die Mehrzahl der Angestellten richte. Wenn Sie dem Pelzhandel ebenfalls ablehnend gegenüber stünden, könnten sie die Proteste sogar unterstützen, indem sie sich innerhalb des Unternehmens für den Ausstieg aus dem Pelzhandel stark machen.

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In Berlin fertigten Aktivist_innen in einer kreativen Aktion eigens ein Transparent an, welches aus durchsichtigem Stoff bestand und mit roter Farbe überschüttet wurde. Dieses Transparent sollte eigentlich vor dem Eingang des Unternehmens positioniert werden, so dass Kund_innen zum Betreten des Geschäfts erst über „Blut“ gehen müssen. Dies wurde jedoch von der Polizei als Blockade angesehen und verhindert. Stattdessen legten die Aktivist_innen das Transparent kurzerhand vor das Schaufenster von Bogner, was so aussah, als würde aus dem Schaufenster Blut fließen. Ein Effekt dessen Aussage kaum missverstanden werden kann!

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Besonders viele Menschen konnten in Hamburg erreicht werden, da die gleich an zwei Tagen durchgeführten Kundgebungen gegen Bogner unmittelbar neben dem Weihnachtsmarkt stattfanden. Auch in Hamburg setzten Aktivist_innen eine ungewöhnliche Protestform ein: „Bogner, denen diese Form der Aufmerksamkeit sichtlich unangenehm war, wurde am zweiten Demotag noch einmal mit einer besonderen Aktionsform konfrontiert: Mit Pfannen, Töpfen, Trillerpfeifen und Tröten veranstalteten die AktivistInnen eine sogenannte Lärmdemo“.

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Wie bereits gegen Bogner, wurde in Berlin anschließend auch gegen Burberry lautstark und mit demselben „blutverschmierten“ Transparent vor dem Schaufenster demonstriert. Auch hier skandierten die Aktivist_innen durchgehend Parolen gegen Pelz.

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Darüber hinaus gab es auch Proteste in Städten in denen es keine Filialen von Bogner oder Burberry gibt. So demonstrierten Aktivist_innen beispielsweise in Oldenburg (Holstein) gegen den Pelzverkauf von Johanssen, und in der Altstadt von Landshut gab es einen Infostand gegen Pelz wo Passant_innen mittels Flyern, Plakaten, Bildern, Dokumentationen und Reden über die Hintergründe der Pelzindustrie informiert wurden.

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Außerdem nutzten unbekannte die Aktionstage um im Web 2.0 zu Protesten gegen Bogner aufzurufen. So fand sich beispielsweise bei Facebook ein Aufruf, auch online bei Bogner zu protestieren und einen vollumfänglichen und unbefristeten Ausstieg aus dem Pelzhandel zu fordern.

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An dieser Stelle möchten wir uns bedanken bei allen Aktivist_innen, die sich im Rahmen der Aktionstage gegen den Pelzverkauf von Bogner, Burberry oder andere Unternehmen engagiert haben! Wie bereits im Aufruf zu den Aktionstagen angekündigt: „Solange die Modewelt weiterhin versucht, die Ware Pelz als schmückendes Accessoire zu verkaufen, solange werden wir unseren Unmut darüber in Protesten zeigen.“